Weiterer Schritt zum Ausbau des Schlosses zum Museumszentrum / Im Dezember folgt die „Türckische Cammer“
Am 23. August wird mit der Eröffnung der Fürstengalerie im ersten Obergeschoss des Dresdner Residenzschlosses ein weiterer Bauabschnitt beendet. Die Fürstengalerie wird die einstmals im Schloss residierenden sächsischen Kurfürsten und Könige aus dem Hause Wettin, Albertinische Linie, zeigen - beginnend mit Kurfürst Moritz (1521-1553), dem Kaiser Karl V. 1547 die Kurwürde verlieh, bis hin zu König Friedrich August III. (1865-1932), der 1918 abdankte.
Die etwa 40 m lange, festlich gehaltene Galerie wird nach Entwürfen des Büros Peter Kulka (Köln/Dresden) ausgeführt. Von den Kurfürsten, vereinzelt auch Kurfürstinnen, werden gemalte Porträts ausgestellt, von den sächsischen Königen hingegen Bildnisbüsten.
Die Werke, darunter Arbeiten von Heinrich Göding, Zacharias Wehme, Louis de Silvestre, Pietro Graf Rotari (Werkstatt) und Ernst Rietschel, stammen aus den Beständen der Gemäldegalerie Alte Meister, der Rüstkammer und der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Die Galerie dient als wichtiger Gelenkraum zwischen dem Eingang zum Neuen Grünen Gewölbe und dem Ausstellungsbereich der Rüstkammer im Ostflügel des Schlosses. Sie erlaubt dem Besucher sich mit den sächsischen Regenten vertraut zu machen, deren Geschichte die bereits eröffneten und zukünftigen Dauerausstellungen im Schloss anhand einzigartiger Zeugnisse präsentieren.
Im Zuge der Einrichtungsmaßnahme konnten einige hochwertige Gemälde restauriert werden und sind nun der Öffentlichkeit wieder zugänglich, beispielsweise die Bildnisse Kurfürst Christians I. (1560-1591) und seiner Gemahlin Sophie von Zacharias Wehme.
* www.skd.museum
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